Michael Herfort
Bürgermeister der Stadt Wilthen
Wirtschaft und Arbeit
Was Wilthen heute ist, verdankt es zum größten Teil dem Wirken von Unternehmern in den letzten 150 Jahren. Die Namen Hünlich und Thomas stehen für die Entwicklung Wilthens vom Weberdorf zur Industriekleinstadt. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen trugen diese Firmen vor allem durch Ihre finanziellen Beiträge und eigene Investitionen in die Infrastruktur zur Stärkung unserer Stadt bei. Erinnert sei dabei an die Wasser- und Stromversorgung, den Eisenbahnanschluss, Wohnbauten für die Beschäftigten und das Freibad.
Nach der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes 1990 und den damit verbundenen gravierenden Strukturveränderungen in der heimischen Industrie ist gerade heute die wirtschaftliche Entwicklung ausschlaggebend für die Zukunftsperspektiven Wilthens.
Unsere Menschen sind fleißig, lernbereit und heimatverbunden. Viele gingen nur ungern wegen fehlender Arbeits- und Ausbildungsplätze weg. Damit muss Schluss sein. Ich will, dass die Menschen hier bleiben, zurückkommen und zu uns ziehen. Der Bevölkerungsrückgang muss gestoppt werden.
Nur eine wirtschaftlich starke Kommune wird in den nächsten Jahren bei immer weniger werdenden Fördermitteln die Kraft haben, neben den hoheitlichen Aufgaben auch freiwillige Leistungen (Bibliothek, Jugendhaus, Freibad etc.) für die Bürger anbieten zu können.
Dafür stehe ich:
- Wirtschaftsförderung ist Chefsache !
- Der Bevölkerungsrückgang durch Wegzug muss gestoppt werden !
- Wilthen braucht mehr Arbeitsplätze !
Wirtschaft und Stadt müssen Hand in Hand dafür Sorge tragen, dass Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden.
- Pflege unserer ansässigen Industrie, des Handels, Handwerks und Gewerbes,
denn erfolgreiche Unternehmen sind die Basis für eine stabile Entwicklung.

- Effektive Vermarktung unserer beiden Gewerbegebiete und Ansiedlung
neuer Betriebe in Ergänzung zu vorhandener Industrie.
- Die Stadtverwaltung muss Serviceagentur für die Unternehmer sein.
- Ich will unsere Betriebe begeistern, sich wieder stärker für städtische Belange
zu engagieren. Sponsoring ist wichtig und schafft Identifikation.
- Alle nicht ausschreibungspflichtigen städtischen Aufträge sind vorrangig an heimische Gewerbebetriebe zu vergeben, denn das sind unsere größten Steuerzahler. Wilthener Geld muss in Wilthen bleiben, denn wenn es unserer ansässigen Wirtschaft gut geht, geht es auch der Stadt gut.
